Ein Wohnprojekt der etwas anderen Art

- Betreten auf eig'ne Gefahr -
 

Meta





 


Den Koreaner hätte die Perle im Falle eines Falles auch vollkommen für sich. Die zweite Schreiberin verzichtet liebend gerne darauf, auch noch das letzte Bisschen Unschuld zu verlieren. Außerdem sind ihre Träume ihr Heiligtum und deshalb allein' der weitere Gedanke ein absolutes No-Go. Die Verrückte – den Beinamen hat man natürlich grundlos bekommen – schüttelt leicht den Kopf und betrachtet lieber das ganze 'Kunstwerk' über die Monitore; dem einen muss dann jedoch gleich gegen die Scheibe geklopft werden, um eine Bildstörung auszuschließen. Wie war das Ding denn hierher gelangt? Leise, sie darf ja nicht zu viel Lärm machen, geht sie zu einer Schublade hinüber und zieht sie auf, zählt nach. Zugegeben, sie hat den Überblick verloren und deshalb auch keinen Plan, wieviele der Einladungen schon auf dem Weg sind, a b e r Miyus ist noch hier. In der hintersten Ecke der Schublade, mit einigen bunten Aufklebern verziert. Leicht irritiert wird also der sich bewegende, regenbogenfarbende Regenschirm betrachtet, der wenig später ebenfalls die Tür durchschreitet. Die Frage danach, wie sie an den Schlüssel gelangt ist, bleibt natürlich auch weiterhin im Raum stehen.

Am besten wäre es wohl, wenn dieses Ding niemals existiert hätte, wobei einem da wohl mindestens zwei Leute zustimmen würden. Es ist eigentlich auch nicht ernst gemeint gewesen, doch scheinen sich gerade solche Ideen immer umsetzen zu wollen. Die Verrückte murmelt derweilen irgendetwas von unsicheren Türen, Keksen und Testamenten. Außerdem scheint sie ein schwarzhaariges Etwas mit dem Namen Luca hier haben zu wollen. Für's Verständnis ist es wohl nötig anzumerken, dass der Neuankömmling mit dem Psycho verwandt ist; nur sollte diese Tatsache nicht zu laut ausgesprochen werden.

Der Blick geht unsicher zur Perle hinüber. Haben sie so etwas wie eine... Notfallverriegelung eingebaut? Anderenfalls müssten sie sich schnell etwas überlegen, damit der herzallerliebste Traumwandler nicht gleich das Weite sucht. Oder sollte man sich lieber Sorgen um Miyu machen? Ein lautes 'Badumm tss!' ist zu vernehmen und ein Blick auf die Monitore verrät, dass Miyu sich nun scheinbar eine echte Variante ihres Lieblingstraumspielzeuges gemacht hat. Wie auch immer sie diesen Affen dressiert hat. Die Verrückte scheint einem nervösen Augenzucken zu unterliegen und setzt sich erst einmal auf ein Sofa und kuschelt sich unter eine Decke.


18.3.13 19:27

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